Wissenschaftspreis im Gesundheitswesen

 

Die Gesellschaft für Recht und Politik im Gesundheitswesen GRPG hat sich die Förderung des interdisziplinären Austausches und der wissenschaftlichen Auseinandersetzung auf den verschiedenen Gebieten des Gesundheits- und Sozialrechtes aber auch im Bereich der Gesundheits- und Sozialpolitik zum Ziel gesetzt. Durch eine Vertiefung rechtlicher, volkswirtschaftlicher, ethischer und medizinischer Gesichtspunkte will die GRPG zu einer Verbesserung des gegenseitigen Verständnisses im Gesundheitswesen beitragen.

Zu diesem Zweck hat die GRPG den 9. Wissenschaftspreis in Höhe von 2.500 Euro für herausragende wissenschaftliche Arbeiten ausgeschrieben, der bevorzugt an Nachwuchswissenschaftler vergeben wird. Das Thema der Arbeit soll den Zielen der GRPG entsprechen. Die Annahme des Preises verpflichtet zur Erstpublikation der Arbeit oder deren Zusammenfassung in der Zeitschrift "Recht und Politik im Gesundheitswesen". Sie darf in gleicher oder ähnlicher Form nicht bereits andernorts publiziert sein. Als Ausnahmen dieser Regelung gelten Dissertationen.

Die Arbeiten (in zweifacher Ausfertigung) müssen beim Präsidium der Gesellschaft für Recht und Politik im Gesundheitswesen GRPG, Widenmayerstr. 29, 80538 München, bis spätestens zum 31. Mai des laufenden Jahres eingegangen sein.

Die Satzung des Wissenschaftspreises steht hier zum Download bereit >>

Preisträger des 1. Wissenschaftspreises:

Dr. Dieter Barth, München

"Mediziner-Marketing. Vom Werbeverbot zur Patienteninformation. Eine rechtsvergleichende und interdisziplinäre Studie zur Kommunikation zwischen Patienten und Ärzten"

Preisträger des 2. Wissenschaftspreises:

Die eingereichten Bewerbungen entsprachen nicht den Voraussetzungen.

Preisträger des 3. Wissenschaftspreises:

Heike Wachenhausen

„Medizinische Versuche und klinische Prüfung an Einwilligungsunfähigen“

Preisträger des 4. Wissenschaftspreises:

Jonela Hoxhaj

"Quo vadis Medizintechnikhaftung? Arzt-, Krankenhaus- und Herstellerhaftung für den Einsatz von Medizinprodukten"

Preisträger des 5. Wissenschaftspreises:

Die eingereichten Bewerbungen entsprachen nicht den Voraussetzungen.

Preisträger des 6. Wissenschaftspreises:

Kenneth Achu

"Die Grundsätze der Arzthaftpflichtversicherung unter besonderer Betrachtung des Patientenschutzes in Deutschland und Kamerun"


und

 

Henrik Brinkmann

"Ist Wohlfahrt drin, wo Wohlfahrt draufsteht? Eine ökonomische Analyse des deutschen Marktes für Rettungsdienstleistungen"

Preisträger des 7. Wissenschaftspreises:

Dr. Stephan Ruckdäsche

"Wettbewerb und Solidarität im Gesundheitswesen – Zur Vereinbarkeit von wettbewerblicher Steuerung und solidarischer Sicherung"

Preisträger des 8. Wissenschaftspreises:

Prof. Dr. Seok-Chan

"Die Arzneimittelhaftung als Ausdruck der Gefährdungshaftung für moderne Techniken"


und

 

Dr. Florian Wölk

"Risikovorsorge und Autonomieschutz im Recht des medizinischen Erprobungshandelns“

Preisträger des 9. Wissenschaftspreises:

Dr. Dr. Adem Koyuncu

"Das Haftungsdreieck Pharmaunternehmen - Arzt - Patient, Verschulden und Mitverschulden bei der Haftung für Arzneimittelschäden"


und

 

Dr. Jonas Schreyögg

"Medical Savings Accounts - eine ökonomische Analyse von Gesundheitssparkonten unter besonderer Berücksichtigung des Gesundheitssystems von Singapur"

Preisträger des 10. Wissenschaftspreises:

Dr. Markus M. Grabka 

"Alternative Finanzierungsmodelle einer sozialen Krankenversicherung in Deutschland - Methodische Grundlagen und exemplarische Durchführung einer Mikrosimulationsstudie"


und

 

Dr. Jens Andreas Sickor

"Normenhierarchie im Arztrecht"

Preisträger des 11. Wissenschaftspreises:

Dr. Oliver Pramann

"Publikationsklauseln in Forschungsverträgen und Forschungsprotokollen klinischer Studien"

Preisträger des 12. Wissenschaftspreises:

Dr. Brit Schneider

"Gesundheit und Bildung. Theorie und Empirie von Humankapitalinvestitionen?"

 

und

Dr. Jana Straßburger

"Rechtliche Probleme der Xenotransplantation - Internationale Regelungen und nationaler Regelungsbedarf?unter besonderer Berücksichtigung des Infektionsrisikos"

Preisträger des 13. Wissenschaftspreises:

Dr. Hannes Bucher

“Die Anwendung des Europäischen Wettbewerbsrechts auf Träger sozialer Sicherungssysteme"

Preisträger des 14. Wissenschaftspreises:

Dr. Jan Ehling

„Die Versicherung und Rückversicherung von Pharmarisiken in nationaler und internationaler Beziehung"

 

und

Dr. Markus Wörz

„Erlöse - Kosten - Qualität: Macht die Krankenhausträgerschaft einen Unterschied??Eine vergleichende Untersuchung von Trägerunterschieden im akutstationären Sektor in Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika"

Preisträger des 15. Wissenschaftspreises:

Dr. Marcus Vogeler

„Ethik-Kommissionen und ihre Haftung in der medizinischen Forschung am Menschen“

Preisträger des 16. Wissenschaftspreises:

Dr. Florian Michael Pfister, Dipl.-Volkswirt

„Das duale Krankenversicherungssystem in Deutschland nach dem GKV-WSG Gesundheitsökonomische Analyse der Allokation unter besonderer Berücksichtigung von Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit“

Preisträger des 17. Wissenschaftspreises:

Dr. Katharina Fischer

Empirical Analyses of Coverage Decision-Making on Health Technologies“

Preisträger des 18. Wissenschaftspreises:

Dr. Kerstin Bohne

Delegation ärztlicher Tätigkeit"

 

und

Dr. Susanne Moritz

Staatliche Schutzpflichten gegenüber pflegebedürftigen Menschen"

Preisträger des 22. Wissenschaftspreises:

Dr. Monique Amoulong

"Die Honorarverteilung im Vertragsarztrecht -
Insbesondere zum Grundsatz der Honorarverteilungsgerechtigkeit“

und

Dr. Johannes Weigel

"Organvermittlung und Arzthaftung -
Regelungskonzept, Verfassungsmäßigkeit, Rechtsnatur und arzthaftungsrechtliche Konsequenzen des Systems der Organvermittlung“

Informationen zu den Preisträgern und deren Arbeiten

Foto Preisübergabe