Law as Code?
9. November 2026 · 18:00-19:30
Ort: online
#AufDemGRPGPrüfstand06
Kann uns Rulemapping helfen, das deutsche Gesundheitswesen transparenter, flexibler und zukunftsfähiger zu machen, fragen wir Innokenty Burshteyn, Manager Public Partnerships, und Sascha Wolf, Business Development Manager, beide bei der 2026 in Deutschland gegründeten Rulemapping.
Law as Code und Rulemapping beschreiben einen Ansatz, bei dem Gesetze und Vorschriften nicht mehr nur als herkömmlicher Fließtext verfasst, sondern gleichzeitig als strukturierte, visuelle Entscheidungsmodelle (Rulemaps) erstellt und maschinenausführbar gemacht werden.
Politischer Fahrplan in Deutschland: Die Bundesregierung hat Law as Code in ihrer Modernisierungsagenda vom Oktober 2025 als Schlüsselelement besserer Rechtsetzung verankert. Methodische Grundlage ist die Rulemapping-Methode, validiert durch die Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND). Der Anspruch reicht über die Gesetzgebung hinaus bis in den Vollzug: Wo heute Behörden, Krankenkassen und Softwareanbieter dieselbe Norm jeweils eigenständig auslegen und programmieren, kann künftig eine gemeinsame, überprüfbare Rulemap die Grundlage sein – schneller umgesetzt, einheitlich angewandt und für Betroffene nachvollziehbar. Wer sich näher informieren will: https://rulemapping.org/de
Moderation: Nikolaus Huss, Generalsekretär der GRPG
Das Gespräch findet unter der Chatham House Rule statt, dh. Es können Inhalte der Diskussion zitiert werden, aber es dürfen keine Verbindung zu Personen hergestellt werden.
Das Gespräch wird aufgezeichnet, weil wir anschließend eine inhaltliche Auswertung vornehmen wollen.
