Wissenschaftliche Forschungsergebnisse bilden den Schwerpunkt der Ausgabe 03/2026 der RPG “Recht und Politik im Gesundheitswesen”, der Verbandszeitschrift der GRPG. 

Die beiden Preisträgerinnen des diesjährigen Wisssenschaftspreises, Annika Bührle und Anne Büscher beschäftigen sich mit hochrelevanten Themen: 

Dr. Annika Bührle, ehemals Lehrstuhl Prof. Dr. Oliver Brand, Universität Mannheim, fragt nach den notwendigen Rahmenbedingungen erfolgreicher Präventionsstrategien im dualen Krankenversicherungssystem und stellt fest: “Erforderlich ist vielmehr eine integrierte Weiterentwicklung der bestehenden Systemarchitektur, die Finanzierungsfragen, Präventionssteuerung, Digitalisierung und den hierfür erforderlichen Rechtsrahmen gemeinsam in den Blick nimmt.” Die 26 Einzelbefunde lassen aufhorchen. 

Dr. iur. Anna Büscher, Akademische Rätin am Lehrstuhl von Prof. Dr. Stefan Huster, Ruhr-Universität Bochum beschäftigt sich mit einem weiteren hochrelevanten Thema und kommt zum nüchternen Schluss: “Das AMNOG-Verfahren ist den absehbaren Entwicklungen nicht gewachsen.” 

Viel Stoff für hintergründige Debatten. 

Benjamin Nguyen, Center for Social Ethics in Healthcare der Goethe-Universität Frankfurt zeigt in „Zur Debatte“, wie vielfach als abstrakt wahrgenommene “Planetary Health in all Policies” auch zu einem finanzierbaren Gesundheitswesen beitragen kann. 

Die aktuelle Ausgabe geht den Mitgliedern der GRPG direkt zu. Nach dem Erscheinen der Folgeausgabe 04/2026 wird die Ausgabe 03/2026 auch Nichtmitgliedern zur Verfügung gestellt. 

Pressevertreter erhalten die Ausgabe, soweit sie nicht in unserem Presseverteiler enthalten sind, auf Anfrage an mailto: nikolaus.huss@grpg.de